XHOSPIpro-Anwendungsbeispiel Marmeladenportionierung

Frühstücksmarmelade kann in Portionspackungen aus Kunststoff verteilt werden oder durch eine Maschine portioniert werden. In einem Krankenhaus wurde bisher die Marmelade aus Metalleimern mittels einer Maschine in Schälchen aus Kartoffelstärke portioniert. Kürzlich wurde auf Kunststoff-Portionspackungen umgestellt. Die Portioniermaschine war noch vorhanden.

Frage: Welche Auswirkungen hätte die Rückumstellung auf maschinell portionierte Marmelade?

 

Ausgangsituation (vor der Optimierung)

Die Marmelade wurde in Stahleimern eingekauft. Im Krankenhaus wurde sie zunächst homogenisiert, um Fruchtstücke, die die Portioniermaschine blockieren könnten, zu entfernen. Danach wurde die Marmelade automatisch in Stärkeschälchen abgefüllt.

Heute wird die Marmelade in fertigen Portionspackungen eingekauft. Die maschinelle Portionierung zeigte sich als schlechtere Alternative bezüglich Wasserverbrauch, Abfall, Arbeitszeit und Kosten.

Die Berechnungen mit XHOSPIpro führten zu folgenden Ergebnissen bezogen auf eine Anwendung

  Manuelle Portionierung Portionspackung
Wasserverbrauch / l 0,27 0,24
Abfall / g 3,15 1,99
Arbeitszeit / s 18,3 7,4
Gesamtkosten pro Portion / € 0,20 0,14

 

Optimierung der Portionierung

Die Krankenhausmitarbeiter diskutierten den Lebenszyklus des Produktes und identifizierten folgende Optimierungsmöglichkeiten:

Nach Umsetzung der Änderungen ergeben sich folgende Ergebnisse, bezogen auf eine Anwendung.

  Manuelle Portionierung
optimiert
Portionspackung
Wasserverbrauch / l 0,27 0,24
Abfall / g 3,15 1,99
Arbeitszeit / s 10,8 7,4
Gesamtkosten pro Portion / € 0,15 0,14

 

Vorteile für das Krankenhaus

Nach der Optimierung waren die Kosten der automatischen Portionierung denen der Portionspackungen vergleichbar. Trotzdem entschied sich das Krankenhaus für die Beibehaltung der Portionspackungen weil:

Das Krankenhaus konnte die Richtigkeit seiner Entscheidung durch die Berechnung der Werte belegen.

Bei einem Verbrauch von 219.000 Portionen pro Jahr konnten durch den Verzicht auf die Portionierung folgende Mengen eingespart werden: 

Verbrauchsreduktion pro Jahr (219.000 Portionen):

 

Wichtiger Hinweis: 

Jedes Krankenhaus ist anders. Diese Ergebnisse sind nur gültig in diesem Krankenhaus mit seinen spezifischen Rahmenbedingungen und Prioritäten. Andere Häuser können zu anderen Ergebnissen kommen. XHOSPIpro ermöglicht die Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse.

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